Friedrich Schiller

 

Als Friedrich Schiller am 9. Mai 1805 starb, verbreitete sich rasch das Gerücht, dass – während sein Körper bereits seit geraumer Zeit marod und nicht mehr lebensfähig gewesen sei – er nur noch kraft seines Geistes gelebt hatte. Die Autopsie zeigte, dass Schiller seinen eigenen Tod in einer seiner medizinischen Dissertationen vorweggenommen hatte: „Nun scheidet sich die Entzündung in eine tödliche Brustfellerkrankung ab, die von Blut und Schleim verstopfte Lunge, unfähig diese Säfte auszuscheiden, wird den Menschen durch den Erstickungstod oder den Tod an Brand umbringen.“

 

Zum Autor des Plakats:

Prof. Dr. Roland S. Kamzelak ist stellvertretender Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach und Honorarprofessor für Digital Humanities an der Universität Würzburg. Er ist u. a. Herausgeber des Tagebuchs von Harry Graf Kessler (9 Bände, Stuttgart, Cotta: 2004-2018), wofür er 2010 den NDR Kultur Sachbuchpreis erhielt, und des Dramenfragments Ivan Kaliáieff von Harry Graf Kessler (Münster, Mentis: 2015).

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Dr. phil. André Körner
Leiter der Kulturabteilung (CBT Kultur-Praxis)

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