Arthur Schnitzler

 

Eine „nicht wiedergutzumachende Dummheit“ nannte Arthur Schnitzler in seinen Jugenderinnerungen die Entscheidung, Arzt zu werden. Allerdings wusste er auch, dass das Medizinstudium seinen „Blick geschärft und die Anschauung geklärt hatte“, was ihm als Schriftsteller bei der psychologischen Fundierung seiner Figuren ebenso zupasskam, wie bei der Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Themen. So verwundert es nicht, dass in Schnitzlers Texten häufig Mediziner auftreten, wie etwa der nach historischem Vorbild erdachte Paracelsus.

 

Zur den Autorinnen des Plakats:

Anna Lindner und Isabella Schwentner. Projekt „Arthur Schnitzler – Kritische Edition (Frühwerk)“ unter Leitung von Prof. Dr. Konstanze Fliedl am Institut für Germanistik der Universität Wien. Derzeit arbeiten sie an der Herausgabe der Einakter Der grüne Kakadu und Paracelsus.

 

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Dr. phil. André Körner
Leiter der Kulturabteilung (CBT Kultur-Praxis)

Am Propsthof 3
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Mail: a.koerner@cbtmed.de

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