Mehr als Medizin – Ausstellung zur Förderung medizinisch-caritativer Projekte

Wenige Berufe führen so sehr zur Kenntnis des Menschen wie der des Arztes. Die Ausstellung Mehr als Medizin versammelt Mediziner_innen, die diese Nähe und die aus ihr resultierenden Erfahrungen über das menschliche Sein für ihr literarisches und kulturelles Schaffen nutzten.

Die Perspektiven des Mediziners und Diagnostikers durchziehen ihr Lebenswerk und zeugen dabei gleichermaßen von einer Sicht auf den Menschen, die sich nicht auf den Leib beschränkt, sowie auf die Gesellschaft als lebenden Organismus. Hierfür wurden 9 Portraits à 2 Din A1 Poster über kulturschaffende Mediziner_innen aus 7 Jahrhunderten gestaltet.

Die Ausstellung wurde von PD Dr. med. Johannes Kruppenbacher gestiftet. Alle durch den Verleih der Ausstellung gesammelten Spenden kommen medizinisch-caritativen Projekten zugute.
Die Portraits wurden von renommierten Fachleuten zu den jeweiligen Portraitierten erstellt und durch das international ausgezeichnete Design Studio Lindhorst-Emme in Berlin gestaltet. Konzeption und Kuration erfolgten hausintern durch Dr. André Körner.

 Mit der Ausstellung Mehr als Medizin möchten wir Mediziner_innen sowie Ihre Patient_innen zum Blick über Tellerrand der Medizin einladen. Darüber hinaus möchten wir durch die gesammelten Spenden Kolleg_innen in Ihrer ehrenamtlichen Arbeit unterstützen.
Für weitere Informationen oder zur Anforderung der Ausstellung kontaktieren Sie bitte Dr. A. Körner unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Pressestimmen

"Die Wahrheit ist das kostbarste, was wir haben. Gehen wir sparsam damit um!"
Mark Twain
 

Das schreiben andere über uns:

  1. Link zur neuen Ausgabe des Ärzteblattes
  2. Link zur Pressemitteilung der Uni Bonn

 

Als Gesundheitsbetrieb versteht die CBT Gruppe ihr Engagement als aktiv gelebte Bürgerschaft.

Was Goethe für die Klassik ist, das ist Alfred Döblin für die Literatur der Moderne. Berlin Alexanderplatz (1929) ist der bedeutendste deutschsprachige Großstadtroman, bekannt durch die zeitgenössische Verfilmung mit Heinrich George sowie die 15½-stündige Fassung von Rainer Werner Fassbinder (1980).

Was Goethe für die Klassik ist, das ist Alfred Döblin für die Literatur der Moderne. Berlin Alexanderplatz (1929) ist der bedeutendste deutschsprachige Großstadtroman, bekannt durch die zeitgenössische Verfilmung mit Heinrich George sowie die 15½-stündige Fassung von Rainer Werner Fassbinder (1980).

Eine „nicht wiedergutzumachende Dummheit“ nannte Arthur Schnitzler in seinen Jugenderinnerungen die Entscheidung, Arzt zu werden. Allerdings wusste er auch, dass das Medizinstudium seinen „Blick geschärft und die Anschauung geklärt hatte“,

Eine „nicht wiedergutzumachende Dummheit“ nannte Arthur Schnitzler in seinen Jugenderinnerungen die Entscheidung, Arzt zu werden. Allerdings wusste er auch, dass das Medizinstudium seinen „Blick geschärft und die Anschauung geklärt hatte“,

„Als Dichter durch und durch bestimmt von seinem medizinischen Beruf, weiß er um das Nichts der Seele. Es gibt nur Hirn und Hoden – und beide beflecken einander. Benns Trauer hierüber, bei anderen allenfalls Begleitmusik, ist von einer so wilden und einzigartigen Dynamik, daß ich ihr aus Perioden der früheren deutschen Dichtung nichts an die Seite zu setzen wüßte.“
(Heinrich E. Jacob, Einleitung zu Verse der Lebenden, 1924)

„Als Dichter durch und durch bestimmt von seinem medizinischen Beruf, weiß er um das Nichts der Seele. Es gibt nur Hirn und Hoden – und beide beflecken einander. Benns Trauer hierüber, bei anderen allenfalls Begleitmusik, ist von einer so wilden und einzigartigen Dynamik, daß ich ihr aus Perioden der früheren deutschen Dichtung nichts an die Seite zu setzen wüßte.“
(Heinrich E. Jacob, Einleitung zu Verse der Lebenden, 1924)

Die von der Romantik geprägten Ärzte und Naturforscher waren entgegen einem verbreiteten Vorurteil keineswegs nur Schwärmer und Naturmystiker, welche die Entwicklung der (natur-) wissenschaftlichen Medizin blockierten.

Die von der Romantik geprägten Ärzte und Naturforscher waren entgegen einem verbreiteten Vorurteil keineswegs nur Schwärmer und Naturmystiker, welche die Entwicklung der (natur-) wissenschaftlichen Medizin blockierten.

Georg Büchner starb 1837 in Zürich. Zu diesem Zeitpunkt hatte der 23-jährige Arzt, Naturforscher und steckbrieflich gesuchte Revolutionär seine ersten Vorlesungen als Privatdozent der Universität Zürich gehalten sowie eine Kampfschrift, ein Drama, eine Dissertationsschrift über das Nervensystem der Flussbarbe, eine Komödie und Entwürfe zu seinem berühmtesten Werk Woyzeck verfasst.

Georg Büchner starb 1837 in Zürich. Zu diesem Zeitpunkt hatte der 23-jährige Arzt, Naturforscher und steckbrieflich gesuchte Revolutionär seine ersten Vorlesungen als Privatdozent der Universität Zürich gehalten sowie eine Kampfschrift, ein Drama, eine Dissertationsschrift über das Nervensystem der Flussbarbe, eine Komödie und Entwürfe zu seinem berühmtesten Werk Woyzeck verfasst.

Anton Tschechow, Schriftsteller des ausgehenden 19. Jahrhunderts, gilt uns heute als Zeitgenosse. Seine Erzählungen – vor allem seine Dramen – treffen unser Lebensgefühl, unsere Ängste und Sehnsüchte. Seine existentiellen Fragen, seine nur äußerlich undramatischen Dramen, die scheiternden Dialoge seiner Figuren fordern die talentiertesten Regisseure heraus.

Anton Tschechow, Schriftsteller des ausgehenden 19. Jahrhunderts, gilt uns heute als Zeitgenosse. Seine Erzählungen – vor allem seine Dramen – treffen unser Lebensgefühl, unsere Ängste und Sehnsüchte. Seine existentiellen Fragen, seine nur äußerlich undramatischen Dramen, die scheiternden Dialoge seiner Figuren fordern die talentiertesten Regisseure heraus.

Hildegard von Bingen ist eine Persönlichkeit, die wie keine andere Frau des Mittelalters – und wie nur wenige Männer – bis ins 21. Jahrhundert fasziniert. Vor über 800 Jahren pilgerten Bischöfe zu der Äbtissin im Kloster oberhalb von Bingen.

Hildegard von Bingen ist eine Persönlichkeit, die wie keine andere Frau des Mittelalters – und wie nur wenige Männer – bis ins 21. Jahrhundert fasziniert. Vor über 800 Jahren pilgerten Bischöfe zu der Äbtissin im Kloster oberhalb von Bingen.

Als Friedrich Schiller am 9. Mai 1805 starb, verbreitete sich rasch das Gerücht, dass – während sein Körper bereits seit geraumer Zeit marod und nicht mehr lebensfähig gewesen sei – er nur noch kraft seines Geistes gelebt hatte.

Als Friedrich Schiller am 9. Mai 1805 starb, verbreitete sich rasch das Gerücht, dass – während sein Körper bereits seit geraumer Zeit marod und nicht mehr lebensfähig gewesen sei – er nur noch kraft seines Geistes gelebt hatte.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sorgte Maria Montessori mit ihrem neuen Erziehungsansatz weltweit für Aufsehen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sorgte Maria Montessori mit ihrem neuen Erziehungsansatz weltweit für Aufsehen.

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